Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Lufthansa-Maschine kollidiert beinahe mit Drohne

22.07.2015 – Drohne_Joerg Brinckheger_pixelioEin Flugzeug der Lufthansa ist am Montagnachmittag beim Landeanflug auf Warschau beinahe mit einer Drohne kollidiert. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, habe der Pilot etwa fünf Kilometer vor der Landung das Flugobjekt in einer Entfernung von nur etwa 100 Metern gesichtet. Allerdings konnte die Maschine sicher landen, die 108 Passagiere und fünf Crew-Mitglieder blieben unbeschadet.

Laut Bericht betrachtet ein Manager der polnischen Flugbehörde die Sache als ernst. Die SZ berichtet unter Berufung auf die polnische Flugsicherung weiter, dass 20 Flugzeuge auf eine andere Anflugschneise umgeleitet werden mussten. Polizei und Militär fahndeten mit Hubschraubern bislang erfolglos nach dem Steuermann der Drohne. Die Verwendung von Drohnen ist in Polen 20 Kilometer rund um Flughäfen verboten.

Die sogenannten unbemannten Luftfahrzeuge (Ulf) werden heute immer häufiger im privaten und gewerblichen Bereich eingesetzt. Auch wenn es sich bei den Drohnen um ein originäres Luftfahrtrisiko handelt, wird der Deckungsschutz für kleinere Fluggeräte bis zu fünf Kilogramm teilweise innerhalb der Privat- oder Gewerbehaftpflicht angefragt, schreibt Barbara Vollath, Referatsleiterin Casualty Vertrag bei Munich Re, in der Versicherungswirtschaft.

Vor welche neuen Risiken die Versicherer durch die Drohnen gestellt werden, lesen Sie in der August-Ausgabe der Versicherungswirtschaft. (vwh/td)

Link: Lufthansa-Flugzeug kollidiert fast mit Drohne

Bildquelle: Joerg Brinckheger / pixelio.de

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten