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Lebensleistungsrente unaufgeregt diskutieren

11.04.2016 – bert-ruerup-150“Kein Rentensystem kann auf Dauer unverändert bestehen”, konstatiert Rentenexperte Bert Rürup im Handelsblatt. Eine gezielte Umverteilung innerhalb der Rentenversicherung zugunsten der Renten aus niedrigen Einkommen sorge in anderen Ländern für eine höhere Akzeptanz der Alterssicherungssysteme.

“Man sollte das Äquivalenzprinzip nicht zu einer heiligen Kuh machen und einen vermeintlichen Verstoß dagegen als Anfang vom Ende unserer gesetzlichen Rentenversicherung hochstilisieren”, mahnt Bert Rürup im Zuge der Diskussion um die Solidarische Lebensleistungsrente. “Und die Details der Lebensleistungsrente sollten unaufgeregt diskutiert werden”, ergänzt er.

Die jüngst von Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) angekündigte Aufstockung von niedrigeren Renten war mitunter heftig kritisiert worden. Rürup steht ihr zur Seite:
“So macht es Frau Nahles mal richtig”, sagt er im heutigen Leitartikel.

In seiner aktuellen Analyse geht Rürup auf die Reformen des fast 60 Jahre alten Systems ein. Die, so Rürup, orientierten sich stets an den finanziellen Möglichkeiten – mal kurzfristiger und mal weitsichtiger.

Bild: Bert Rürup, Präsident des Handelsblatt Research Institute und ehemaliger Wirtschaftsweiser. (Quelle: vwh)

Link: Lebensleistungsrente: Eine überfällige Reform
(Analyse des Handelsblatt Research Institutes)

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