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KW 32: TOP FLOP TREND

07.08.2015 – Top_Flop_Trend_HanitzschÜber die Vergleichbarkeiten und Unterschiede im Führungsstil der Verantwortungsträger in Staat und Politik einerseits sowie dem Top-Management in Unternehmen andererseits wird immer wieder gern räsonniert. Gemeinsam ist beiden Macherkulturen der Erfolgsdruck, dem sie standzuhalten haben. Die vergangene Woche bot Bühnenstücke.      

TOP
Wenn eine so prominente Branchenfigur wie der bis Oktober amtierende Vorstandsvorsitzende der Ergo-Versicherungsgruppe Torsten Oletzky sich zum letzten Mal auf dem Podium der Top-Manager seines Konzerns der Medienöffentlichkeit präsentiert, muss er wohl durch eine gewisse Ambivalenz persönlicher Gefühle und Beachtung hindurch. Oletzky machte das mit managerialer Performance sowie persönlicher Authentizität und scheute auch das Statement zu dieser Zäsur in seiner Lebensplanung nicht. Eine Verabschiedung mit Stil, die neue Horizonte eröffnet: TOP

FLOP
Die Schlagzeilen dieser Woche befeuerte die verwirrende Vierecksgeschichte um das Geschiebe zwischen allerhöchsten Staatspersonen um den tatsächlichen oder vermeintlichen medialen Geheimnisverrat. Hier vollzieht sich ein Bühnenstück missratener Verantwortungsethik: Wechselseitige öffentliche Desavouierung mit beruflichem Kill sowie ministeriales Abtauchen hinter den Schutzwällen untergeordneter Bürokratie, wofür sich die Kennung “Facon Maizière” in Berlin verbreitet. Verwicklungen gibt es immer wieder. Aber Verantwortungsflucht ist das Ende jeder Führungsautorität und deshalb FLOP

TREND einer Leistungsgesellschaft aber sollte sein: Stehen, nicht wegducken, wenn es einmal dicke kommt.

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