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Kritiker der Riester-Rente stehen in der Kritik

25.02.2016 – Riester_BayerischeDie Riester-Rente steht bereits seit längerem in der Kritik. So haben es Finanzberater und Versicherungsvertreter immer schwerer, Verträge mit staatlicher Förderung zu verkaufen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Allerdings stehen die Kritiker der Riester-Rente nun selbst unter Beschuss.

Anstatt die Riester-Rente schlecht zu reden, sollten Politiker aufgrund der niedrigen Zinsen die seit 15 Jahren unveränderten Fördergrenzen der Riester-Rente erhöhen, fordert die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) laut SZ. “Denn für die gleiche Altersrente ist nun einmal mehr Kapital erforderlich als bei einem höheren Zinsniveau”, heißt es.

Unterstützung erhält der BDA auch vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Dieser fordert, die Grundzulage von derzeit 154 Euro auf mindestens 200 Euro anzuheben. Außerdem soll für alle Kinder die Zulage 300 Euro betragen. Derzeit liegt diese laut Zeitung bei 185 Euro für Kinder, die vor 2008 geboren wurden.

Die Chancen, dass der GDV mit seinem Vorschlag Gehör findet, sind laut SZ jedoch unwahrscheinlich. Denn dafür seien mehrere hundert Millionen Euro nötig. Dabei belaufe sich die Riester-Förderung bereits jetzt auf insgesamt etwa drei Mrd. Euro im Jahr. (vwh/td)

Link: Einfach abschaffen geht nicht

Bild: Walter Riester (SPD) (Quelle: Die Bayerische)

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