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Krankenkassen sehen skandalöse Anreize bei Krankenhausreform

15.12.2014 – OP_Wandtner_PixelioDie Krankenkassen sollen laut aktuellen Plänen der Regierung für die Krankenhausreform aufkommen. Zwischen 2016 und 2018 drohen die Beitragszahler auf knapp vier Milliarden Euro sitzen zu bleiben. Die Reform setze allerdings die falschen Anreize und könnte unrentable Häuser bevorzugen.

Eine Kommission hatte jüngst Pläne vorgelegt, wonach unrentable Krankenhäuser schließen müssen. Der Spitzenverband der Kassen um Johann-Magnus von Stackelberg mahnt in der heutigen Süddeutschen Zeitung rasches und konsequentes Vorgehen an.

Allerdings: „Es ist doch ein unglaublicher Skandal, dass die Länder die Investitionsmittel streichen und, die Krankenhäuser darauf reagieren, in dem sie die Stellen für Pflegepersonal streichen“, zitiert die SZ Johann-Magnus von Stackelberg. Dass die Politik darauf nun mit einem kassenfinanzierten Förderprogramm für Pflegepersonal reagiert, sei falsch.

„Wenn wir nicht aufpassen, profitieren genau die Krankenhäuser, die in der Vergangenheit am meisten Personal abgebaut haben, auch am meisten davon, und es besteht sogar die Gefahr, dass sie das Personal nach Auslaufen des Programms wieder abbauen.“ Das dürfe nicht geschehen. „Diese Häuser müssen auf eigene Kosten wieder Personal einstellen oder vom Netz gehen.“ (vwh/ku)

Bildquelle: Wandtner/ pixelio

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