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Krankenkassen forderen bessere Aufklärung über Psychotherapien

12.12.2013 – Die Krankenkassen wollen mit Reformen bei der Psychotherapie Wartezeiten verkürzen und auf diese Weise Behandlungen zielgerichteter machen, berichtete Handelsblatt-Online. In einem gestern veröffentlichten Beschluss fordert der Kassen-Spitzenverband, dass Patienten vor Therapiebeginn ein bis zwei Sprechstunden absolvieren, um besser über die Unterschiede von Behandlungsmöglichkeiten informiert zu sein.

Nach Aussage des Kassen-Spitzenverbandes sei es heute oft Zufall, ob ein Patient eine Verhaltenstherapie, eine tiefenpsychologische Behandlung oder eine Psychoanalyse erhalte. Kurzzeittherapien sollen mit 22 Therapiestunden gefördert werden – dafür soll keine Bewilligung mehr von der Kasse notwendig sein. Die Überleitung in eine Langzeittherapie mit bis zu 300 Stunden solle erhalten bleiben. Den Sinn der Therapien soll der Patient nach Meinung der Kassen in einer sechswöchigen Wartezeit nach der zwölften Stunde überprüfen. (vwh)

Link: Krankenkassen wollen Psychotherapie reformieren

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