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Krankenkassen – Billard mit Zusatzbeiträgen

17.02.2014 – “Entlastung für Versicherte” – Diese freudige Schlagzeile bot zum Wochenende  die Süddeutsche Zeitung ihren Lesern  und allen bereitwilligen Nachvollziehern dieser Meldung. Realiter handelt es sich um eine durchaus trickreiches Billardspiel mehrerer Player, um aus dem Zusagenkorsett der Koalitionsvereinbarung herauszukommen. Dollpunkt sind die Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen im Hinblick auf ihre aufgetürmten Reserven.

Aktuell verkündet wird: Die schwarz-rote Koalition schafft den umstrittenen Zusatzbeitrag in der Krankenversicherung zum Ende des Jahres ab und rechnet deshalb mit sinkenden Abgaben für Versicherte. Das Vorhaben werde „für viele Beitragszahler im Jahr 2015 zu Entlastungen führen“, heißt es in einem Referentenentwurf des Gesundheitsministeriums, der soeben durchgestochen wurde. Die Experten von Bundesminister Hermann Gröhe (CDU) wollen den Beitragssatz freigeben und rechnen damit, dass Kassen mit hohen Finanzreserven unter dem derzeitigen von 15,5 Prozent des Bruttolohns bleiben werden.

Hier handelt es sich allerdings nur um die Verkündung halber Wahrheiten, wie zum Beispiel ein Zickzack-Vorstoß des noch frischen, aber hoch öffentlichkeitsaktiven Chefs der Branchenführerin Techniker Krankenkasse, Jens Baas, belegt. Der allerdings vergangene Woche innerhalb von Tagen unter politischem Druck von innen und außen seine erratische Positionierungen um dem eigenen Kurs revozieren musste.

In der Berichterstattung dieser Woche dürfte da noch Einiges an Farbe deutlicher werden. Man bediene sich unter anderem vorerst zum Beispiel folgender Links: SPD will Arbeitgeber stärker zur Kasse bitten, Techniker rechnet branchenweit mit Zusatzbeiträgen

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