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Kometenhafter Aufstieg bis ins Waldorf Astoria

01.04.2016 – New York Manhattan by_TiM Caspary_pixelio.deDie FAZ nimmt in ihrer heute erscheinenden Ausgabe den Gründer des chinesischen Versicherungskonzerns Anbang unter die Lupe und fragt sich, woher Wu Xiaohui all die Milliarden herhat, mit denen er derzeit den Welthotelmarkt aufmischt.

Anfang der neunziger Jahre war Wu Xiaohui noch ein kleiner Beamter. Gut zwanzig Jahre später führt er einen Konzern, den er mit einer halben Milliarde Yuan gegründet hat und der laut eigener Darstellung heute ein Anlagevermögen von zwei Billionen Yuan besitzt, rund 300 Mrd. Dollar. In wenigen Jahren hat Wu in allen Ecken der Welt für Milliardenbeträge Versicherungen und Luxushotels gekauft.

Woher hat der Chinese so viel Geld, fragt sich die FAZ und liefert zugleich die Antwort: “Die Chinesen verzehren sich, ihr frischverdientes Geld gewinnbringend für sich arbeiten zu lassen, am liebsten auf andere Art als mit dem Kauf von Wohnungen oder Aktien, den einsamen Anlageformen im unterentwickelten chinesischen Finanzmarkt. Anbang verkaufte nicht nur Versicherungen. Am schnellsten floss das Kapital durch den Vertrieb von Hochverzinslichem auf Wus Konten: 8 Milliarden Yuan (1,1 Milliarden Euro) waren die Fonds mit der Bezeichnung „Vermögensmanagementprodukt“ im Jahr 2014 schwer – und damit 60 Prozent mehr wert, als die Versicherungsbeiträge einbrachten.”

Die hohen Zinsen, die Wu seinen Kunden verspricht, erwirtschaftet er jedoch mit einem Geschäftsmodell, das viele Analysten kritisch bewerten: zu viel Risiko, zu hohe Investitionen in dicke Brocken wie das Waldorf. (vwh/dg)

Bildquelle: TiM Caspary / pixelio.de

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