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Koalitionsverhandlungen: Frauenquote kommt früher als erwartet

04.11.2013 – WiWo-LogoDie zwischen Union und SPD vereinbarte gesetzliche Quote für Frauen in Führungspositionen kommt früher als erwartet. Das berichtet jetzt die Wirtschaftswoche unter Berufung auf Teilnehmer der Verhandlungsgruppe Gleichstellungen. CDU/CSU seien bereit, schon 2017/2018 dafür ein Gesetz zu verabschieden. Bislang wurde von der Union 2020 favorisiert.

Die SPD würde im Gegenzug von ihrer 40-Prozent-Quote abrücken und sich einem Frauenanteil von 30 Prozent nähern. Diesen strebt die Union an. Bevor die starre Quote in Kraft tritt, können Firmen verpflichtet werden, flexible Quoten einzuführen. Zu Wochenbeginn will die Arbeitsgruppe unter Leitung der Parlamentarischen Staatssekretärin, Annette Widmann-Mauz (CDU), und der SPD-Vizechefin, Manuela Schwesig (SPD), Einzelheiten aushandeln. Die Verhandlungsgruppe rechnet nach Information der Wirtschaftswoche unter Berufung auf Teilnehmer der Verhandlungsgruppe damit, eine feste Quote für Aufsichtsräte festzulegen. Offen sei allerdings, ob die Vorgabe für börsennotierte und für mitbestimmende Konzerne gelten soll oder nur, wenn beide Bedingungen erfüllt sind. Verhandelt wird auch, ob für Vorstände eine Quote gelten soll.

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