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Klocke: “Kein Flüchtlingsheim bleibt ohne Versicherung”

23.04.2015 – Der Geschäftsführer des kirchlichen Versicherungsmaklers Ecclesia, Manfred Klocke, hat in der Diskussion um den Versicherungsschutz für Flüchtlingsunterkünfte die Politik kritisiert. So entstünden die Probleme mit den Versicherern nicht aus der Nutzung durch die Flüchtlinge selbst, sondern vielmehr durch politisch motivierte Aktionen wie Brandanschläge durch Rechtsradikale, so Klocke laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung in ihrer heutigen Printausgabe.

Klocke kritisierte zudem, dass die Betreiber für die höheren Prämien selbst aufkommen müssten. “Wir wissen aus vielen Bundesländern, dass die Mehrkosten für die Versicherung in den Betreiberkosten nicht besonders honoriert werden”, sagte er. Wie das Blatt weiter schreibt, reagierte Klocke damit auf die Kritik von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) und Irene Alt (Grüne), der Familien- und Integrationsministerin von Rheinland-Pfalz.

Diese hatten die Versicherer kritisiert, weil diese den Betreibern von Flüchtlingsheimen den Versicherungsschutz gekündigt oder die Prämien für die Gebäuderversicherung teils drastisch erhöht hatten. “Die Versicherer müssen gegenüber allen Kunden darauf achten, dass die Berechnung des Versicherungstarifs dem Risiko entsprechend ist”, so Klocke. (vwh/td)

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