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Kein privater Auslandskrankenschutz bei der Kasse

02.06.2016 – Reise_Rike_pixelio.deDie gesetzlichen Krankenkassen dürfen für ihre Versicherten keine Auslandskrankenversicherung bei einem privaten Krankenversicherer abschließen. Demnach sei eine solche Erweiterung des Versicherungsschutzes unzuläsig, entschied nun das Bundessozialgericht (BSG). Damit unterlagen mehrere Betriebskrankenkassen in einem jahrelangenm Rechtsstreit mit dem Bundesversicherungsamt, berichtet heute die Süddeutsche Zeitung (Az.: B 1 A 2 /15R).

So hatten unter anderem die BKK PricewaterhouseCoopers, die BKK RWE oder die BKK R+V den weltweiten Auslandskrankenschutz als zusätzliche Leistung angeboten, berichtet das Blatt weiter. Dabei hatte das Bundesversicherungsamt dieses Angebot zwar zunächst genehmigt, dann aber Bedenken geäußert und dies dann untersagt.

In der Regel müssen gesetzlich Versicherte einen entsprechenden Auslandskrankenschutz bei einem privaten Anbieter abschließen. Nach dem Willen der Bundessozialrichter soll dies auch bei den betroffenen Kassen künftig wieder der Fall sein. Diese wollen nun nach Alternativen suchen, berichtet die SZ weiter. (vwh/td)

Bildquelle: Rike / pixelio.de

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