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Juncker fordert Verbleib Griechenlands im Euro

01.06.2015 – Juncker_Factio_popularis_EuropaeaEU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker warnt vor einem Ausscheiden Griechenlands aus der Währungsunion. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung forderte er “den Internationalen Währungsfonds auf, sich weiter an den Hilfen für Athen zu beteiligen”. Im Falle eines Grexit “würde sich die Idee in den Köpfen festsetzen, dass der Euro eben nicht irreversibel ist”.

Skeptischer zeigte er sich hingegen, “dass ein Referendum, zu welcher Frage auch immer, die Gefühlslage des deutschen Bundestages beeindrucken würde”. Viel hilfreicher könne hingegen eine Koalitionsumbildung in Athen sein. So würden solide Mehrheiten “Entscheidungen im Prinzip einfacher”, ergänzte Juncker.

Gleichzeitig kündigte der EU-Kommissionspräsident an, ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik wegen des Maut-Gesetzes zu eröffnen. Demnach habe die EU-Kommission “erhebliche Zweifel”, dass das Gesetz das Prinzip der Nicht-Diskriminierung erfülle. (vwh/td)

Link: Juncker: Griechenland muss im Euro bleiben

Bild: Jean-Claude Juncker (Quelle: Factio popularis Europaea)

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