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IWF sorgt sich um Wachstum in Europa

15.04.2015 – WW_Schuetz_pixelioNach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) muss sich die Eurozone längerfristig auf ein schwaches Wirtschaftswachstum einstellen. Auch wenn sich die Konjunktur zuletzt erholt habe, gebe es derzeit kaum Aussichten auf Verbesserung, so die aktuelle IWF-Studie zur Weltwirtschaft, die am Dienstag in Washington vorgestellt wurde.

Demnach erwartet der IWF in diesem Jahr ein Wachstum von 1,5 Prozent. 2016 soll die Wirtschaft um 1,6 Prozent wachsen, berichtet die WirtschaftsWoche. Für Deutschland erwartet der Währungsfonds in diesem Jahr ein Wachstum von 1,6 Prozent (2016: 1,7 Prozent). Wie andere wichtige Wirtschaftsräume auch habe die Eurozone besonders stark vom niedrigen Ölpreis profitiert, so der IWF weiter. Auch die Zinssenkungen hätten einen positiven Effekt.

Mit Sorge blickt der IWF hingegen auf Griechenland: So warnte Olivier Blanchard, Chefökonom des IWF, vor Turbulenzen an den Finanzmärkten bei einem Scheitern der Schuldenverhandlungen mit Griechenland. “Eine griechische Krise kann nicht ausgeschlossen werden – es wäre ein Ereignis, dass Finanzmärkte erschüttern könnte”, warnte er. (vwh/td)

Bildquelle: Dieter Schütz / pixelio.de

Link: Der IWF warnt

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