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Industrie spekuliert auf Milliarden-Aufträge mit dem Iran

31.03.2015 – Container_Thorben Wengert_pixelioIn Lausanne verhandeln derzeit die fünf UNO-Vetomächte und Deutschland mit Iran über dessen Atomprogramm. Auch wenn noch manch Stolperfalle lauert, scheinen viele Fragen geklärt. Sollten der Westen und der Iran tatsächlich eine historische Annäherung vereinbaren, könnte die deutsche Industrie besonders stark davon profitieren.

Wie Spiegel Online berichtet, erwarten Beobachter im Falle einer Einigung auf ein Rahmenabkommen bis Ende Juni einen komplett ausgearbeiteten Vertrag. Der Inhalt könnte auf demnach auf folgende Kurzformel gebracht werden: Der Iran verzichtet auf den Bau von Atomwaffen. Dafür fallen die Handelssanktionen. Anlass zur Freude für die deutsche Industrie.

So verfügen laut Bericht viele Unternehmen aus der Petrochemie, dem Maschinenbau, der Energietechnik oder der Autoindustrie traditionell über gute Beziehungen zu iranischen Geschäftspartnern.

Allein 2014 wurden nach Angaben des europäischen Statistikamtes Waren im Wert von 2,38 Mrd. Euro exportiert. Wenn es zu einem Abkommen käme, wäre eine Steigerung auf fünf bis sechs Mrd. Euro durchaus möglich, Michael Tockuss, Geschäftsführer der Deutsch-Iranischen Handelskammer. Der Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) rechnet laut Spiegel Online sogar von bis zu zwölf Mrd. Euro in den kommenden Jahren. (vwh/td)

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

Link: Atomabkommen mit Iran: Deutsche Industrie lauert auf Milliardenaufträge

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