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Industrie fürchtet Nachteile nach Klimagipfel

15.12.2015 – Klimawandel_Kurt Michel_pixelioDer Einigung auf dem Pariser Klimagipfel am vergangenen Wochenende wird von vielen Beobachtern als historisches Ergebnis gefeiert. Doch mittlerweile mehren sich auch die kritischen Stimmen. So befürchtet vor allem die deutsche Industrie – allen voran die Stahlkocher und die Automobilindustrie – Nachteile durch die Pariser Vereinbarung, berichtet das Handelsblatt.

“Von fairen weltweiten Wettbewerbsbedingungen für die Industrie auf dem Feld der Klimapolitik sind wir weit entfernt”, kritisierte der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Jürgen Kerkhoff. Demnach sei die weiter fortgeschriebene Differenzierung zwischen Industrie- und Schwellenländern längst überholt. Dies helfe weder dem Klimaschutz noch den weltweiten Wettbewerbsbedingungen, klagt Kerkoff.

Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), mahnte laut Handelsblatt, es gelte nun in Europa die Balance zwischen Klimaschutz und wirtschaftlicher Entwicklung zu wahren. “Nur wenn alle Staaten, allen voran die großen Emittenten in Asien oder die USA, ihre Anstrengungen verstärken, sind spürbare Fortschritte möglich”, wird Wissmann zitiert. (vwh/td)

Link: Deutsche Industrie befürchtet Nachteile

Bildquelle: Kurt Michel / pixelio.de

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