Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

“Indian Ocean”-Bergung kostet Millionen

10.02.2016 – 2016-02-09 20_28_57-65707968 - Windows-FotoanzeigeDer 400 Meter lange Frachter war in der Elbe bei Stade auf Grund gelaufenen und in der Nacht zum Dienstag von zwölf Schleppern zurück in die Fahrrinne gebracht worden. Nach Angaben von Hans-Werner Monsees, dem Leiter des Kommandos, liegen die Kosten für die Bergung im zweistelligen Millionenbereich, berichtet der NDR. Auf den Steuerzahler kommen allerdings keine Belastungen zu, die Bergungskosten müssten die Versicherungen der Reederei übernehmen.

Die enormen Kosten sind der aufwendigen Bergung geschuldet: Der Containerfrachter wurde vor dem Freiziehen durch Abpumpen sämtlicher Betriebsstoffe und Ballastwasser um insgesamt 6.500 Tonnen leichter gemacht. Bagger haben zudem an der gesamten Steuerbordseite, dem Heck und im Bugbereich rund 45.000 Kubikmeter Erdboden abgetragen. Schließlich waren zwölf Schlepper im Einsatz, um das knapp 400 Meter lange Schiff zurück in die Fahrrinne zu bewegen.

Nach der Bergung zogen fünf Schlepper – darunter die “Fairmount Expedition” mit rund 16.500 PS – den Frachter in den Hamburger Hafen. Während der ganzen Aktion, die seit Tagen vom Havariekommando geplant wurde, kontrollierte ein Überwachungsflugzeug mit Spezialtechnik, ob irgendwelche Flüssigkeiten aus dem Rumpf austreten.

Die Reederei China Shipping muss nun entscheiden, wo das Schiff repariert wird. In Hamburg gibt es kein derart großes Trockendock. Der finanzielle Verlust dürfte gewaltig sein. Nur die Kosten für den Unterhalt der “Indian Ocean” belaufen sich am Tag auf 54.000 Euro. (vwh/dg)

Bild: Die “CSCL Indian Ocean” liegt am frühen Morgen im Waltershofer Hafen am Containerterminal Eurogate. (Quelle: dpa)

Link: “Indian Ocean”-Bergung kostet Millionen

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten