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In der Schweiz wird die Erdbeben-Versicherung obligatorisch

22.07.2013 – retterFür Erdbebenschäden gibt es in der Schweiz keinen umfassenden Versicherungsschutz. Dies soll sich ändern: Das Finanzdepartement (EFD) hat Vorschläge für eine obligatorische Erdbebenversicherung veröffentlicht. Zur Diskussion stehen Lösungen auf Bundes- und Kantonsebene.

Versichert würden entweder nur Gebäude, oder Gebäude und Aufräumkosten, oder zusätzlich der Hausrat und das Geschäftsinventar von Unternehmen. Zur Finanzierung beitragen sollen sowohl die Versicherer und die Versicherten als auch die öffentliche Hand.
Insgesamt sollen 20 Milliarden Franken abgedeckt werden. Damit wäre ein 500-Jahr-Ereignis voraussichtlich voll ausfinanziert, heißt es im Bericht. Der Selbstbehalt der Versicherten läge bei 5 Prozent der Versicherungssumme.
Die einzelnen Versicherten sollen höchstens 400 Millionen Franken für Schäden an Gebäuden erhalten. Die Jahresprämie für ein Gebäude mit einem versicherten Wert von 700.000 Franken würde gemäß dem Hauptvorschlag 73,50 Franken betragen. Für Hausrat im Wert von 100.000 Franken würde die Jahresprämie bei 9,20 Franken liegen, für Geschäftsinventar im Wert von 500.000 Franken bei 49 Franken.

Foto: fotolia/Rafael Ben-Ari

Link: Erdbeben-Versicherung wird obligatorisch

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