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Hypo Alpe Adria: Versicherern drohen hohe Verluste

24.04.2015 – banken_FotoHiero_pixelio.deIm Zuge des Skandals um die Hypo Alpe Adria droht Österreich nun neuer Ärger aus Brüssel. So prüfe die EU, ob es “Ansatzpunkte für ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich gibt”, so der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands deutscher Banken (BdB), Michael Kemmer, gegenüber dem Handelsblatt in seiner heutigen Ausgabe.

Wie das Blatt weiter schreibt, treffen sich heute hochrangige Vertreter aller fünf deutschen Bankenverbände sowie des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit Generaldirektor Jonathan Faull vom zuständigen EU-Kommissariat für Finanzmarktstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion. Anlass sei die umstrittene Art und Weise, wie Österreich EU-Vorgaben zur Abwicklung von Banken umgesetzt hat, sowie ein speziell für die Heta geschriebenes Gesetz namens HaaSanG.

Demnach drohen den Gläubigern der Heta nun hohe Verluste. Allein deutsche Banken haben der Heta rund 5,6 Mrd. Euro geliehen, deutsche Versicherer rund 1,5 Mrd. Euro. (vwh/td)

Bild: Bankenviertel in Frankfurt (Quelle: FotoHiero / pixelio.de)

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