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Hufeld sieht “große Gefahr”

11.11.2016 – Hufeld_frank_beer_bafinBafin-Präsident Felix Hufeld sieht angesichts der dauerhaft niedrigen Zinsen die “große Gefahr”, dass gerade kleine Versicherer bei alternativen Investments nicht mehr mitziehen können. “Gerade in einem Land wie Deutschland, das keine sonderlich ausgeprägte Public-Private-Partnership-Kultur hat, ist das schwierig”, betont der Finanzaufseher in der heutigen Ausgabe des Handelsblatt.

Ein Paradebeispiel seien die mangelnden Investitionen in Schulen.” Man könnte eine Gesellschaft gründen, in der öffentliche und private Investoren gemeinsam handeln – das gibt es aber kaum. Ökonomisch kann man sich vieles vorstellen, aber Sie brauchen auch öffentliche Akzeptanz”, betont Hufeld.

Axa-Strategievorstand Christian Thimann ergänzte hingegen im gemeinsamen Interview: “Versicherungen haben beträchtliches Interesse an Infrastrukturinvestitionen, das genauere Interesse hängt von drei Voraussetzungen ab”. Dazu zählt er neben politischer Stabilität und regulatorischer Stabilität auch eine ökonomische Tragfähigkeit der Infrastrukturprojekte. Hier gebe es aber genügend Beispiele, “die keinem vernünftigen Zweck gedient haben”, kritisiert der Axa-Manager. (vwh/td)

Bild: Bafin-Präsident Felix Hufeld (Quelle: Frank Beer / Bafin)

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