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Hochwasser in Neuseeland – Christchurch unter Wasser

06.03.2014 – hochwasser-neuseeland-150Christchurch, der an der Ostküste der Südinsel Neuseelands in der Region Canterbury gelegenen Stadt mit rund 300.000 Einwohnern bleibt nichts erspart: 2011 durch ein Erdbeben fast vollständig zerstört und in der Zwischenzeit mit großem Aufwand wieder hergestellt, versinkt die Region dieser Tage in einem epochalen Hochwasser. Vorangegangen war ein in den Medien genannter “Jahrhundertsturm”.

Bereits vorgestern fegte der Sturm über die Region Canterbury hinweg und verursachte Chaos sowie Verwüstung. Während der Nacht schwächte der Sturm zwar ab, aber heftige Regenfälle kamen hinzu. Diese führten weitläufig zu Überschwemmungen. 3.500 Bewohner sind noch immer ohne Strom. Die kräftigen Windböen zogen weiter Richtung Wellington. Heftige Wellengänge in der Cook Strait zogen Unterbrechungen im Fährverkehr nach sich. Das Unwetter erhielt schnell den Titel “one-in-a-100-year-event” und gilt als das Schlimmste seit 1975.
Die Anwohner überschwemmter Gebiete wurden vor Gesundheitsrisiken in Folge des Flutwassers gewarnt. Sowohl Wohngegenden als auch Geschäftsviertel sind hiervon betroffen. Teilweise sind ganze Regionen wie Akaroa und Sumner von der Außenwelt abgeschnitten, da die Hauptstraßen unpassierbar sind. Zwei Straßenabschnitte im Vorort Lyttelton mussten evakuiert werden, da bei einem Erdrutsch der Benzintank einer Tankstelle aufbrach und Kraftstoff großflächig austrat.

Die Polizei rät, Fahrten auf ein Minimum zu reduzieren, um zu vermeiden, mit dem Auto im Flutwasser stecken zu bleiben oder von herab fallenden Gebäudeteilen getroffen zu werden.

Bild: Aus Straßen wurden Flüsse, zur Zeit heißt es Land unter in der Region Christchurch. (Quelle: privat)

Link: Bericht im New Zealand Herald

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