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Hedgefonds verklagen Porsche auf Schadensersatz in Milliardenhöhe

27.02.2015 – justizia_thorben_wengert_pixelio.deInsgesamt 19 US-Hedgefonds fordern vom Automobilkonzern Porsche einen Schadensersatz in Höhe von 1,2 Mrd. Euro. Wie der Wirtschaftsdienst Juve berichtet, müssen sich die ehemaligen Vorstände Wendelin Wiedeking und Holger Härter in einem Berufungsprozess vor dem Oberlandesgericht Stuttgart wegen des Verdachts der Marktmanipulationen verantworten (Az.: 2 U 102/14).

Demnach machen die Hedgefonds den Autokonzern für hohe Einbußen verantwortlich, die sie nach Leerverkäufen erlitten hatten. In erster Instanz hatten die Kläger vor dem Landgericht Stuttgart allerdings noch eine Schlappe erlitten, da die Richter keinen Zusammenhang zwischen den Unternehmensmitteilungen von Porsche und den Kurswetten der Hedgefonds sahen.

In der kommenden Woche verhandelt das Landgericht Braunschweig zudem über eine ähnliche Klage. Dort fordern die Kläger in zwei Schadensersatzklagen knapp zwei Mrd. Euro von Porsche und Volkswagen. (vwh/td)

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

Link: Porsche-VW-Komplex: Hedgefonds beharren mit Quinn Emanuel auf Schadensersatz

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