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Harvard-Ökonom Rogoff: “Eine Reichensteuer würde helfen”

04.02.2014 – WiWo-LogoIm Interview mit der Wirtschaftswoche zieht der Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff zur Bewältigung der Staatsschuldenkrise in Europa weitere Schuldenschnitte oder Vermögensabgaben in Betracht, denn “die Krise ist noch nicht vorbei”.

“Die Euro-Krise ist eine der großen Sorgen der Weltwirtschaft. Deswegen äußern sich auch viele internationale Ökonomen und Politiker zur Situation in Europa. Ich warne davor, das Gefühl zu vermitteln, wir US-Amerikaner wüssten alles besser”, sagt der Ökonom selbstkritisch und weiter: “Es geht darum, dass wohlhabende Menschen in den Krisenländern ihren Beitrag leisten, nicht mehr und nicht weniger. In Südeuropa sind viele Menschen am Rande dessen angekommen, was sie leisten können. Sie können dem Rentner, dem Arbeitslosen oder auch dem durchschnittlichen Arbeitnehmer nicht noch höhere Belastungen zumuten. Da gibt es nichts zu holen. Aber: Die Euro-Zone leidet unter einer Schuldenlast von mehr als neun Bil. Euro. Das ist leider Fakt und erfordert Maßnahmen. Eine Vermögensabgabe könnte die Schuldenlast rasch drücken – ohne den Konsum abzuwürgen oder für neue Jobverluste zu sorgen. Und: So eine Reichensteuer auf Aktien, Immobilien, Sparguthaben würde auch helfen, die Stimmung in weiten Teilen der Bevölkerung, es gehe ungerecht zu, zu mildern.”

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