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Hackerangriff auf den Generalbundesanwalt

04.08.2015 – Range_Generalbundesanwalt_deÜber einen Zusammenhang mit der Netzpolitik.org-Affäre wird bereits spekuliert: Die Website des Generalbundesanwalts wurde offenbar gehackt, berichtet der Deutschlandfunk. Doch auch anderweitig droht Harald Range Ungemach.

Teile der Website seien aus Sicherheitsgründen zeitweise vom Netz genommen worden, berichtete die Behörde. Mittlerweile seien die Inhalte aber wieder erreichbar, meldet der DLF gestern Abend. Wer hinter den Angriffen auf die Website steckt, war bis dato ungeklärt.

Doch der Druck auf Harald Range wächst auch ohne Cyberkriminelle, berichtet Tagesschau.de. Nach Justizminister Heiko Maas (SPD) bezweifelt nun auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) den Landesverrat-Vorwurf im Fall Netzpolitik.org.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte eine Anzeige gegen Unbekannt erstattet, nachdem auf dem Blog interne Nachrichten aufgetaucht waren. Inhalt war die geplante Ausweitung der Internetüberwachung. Generalbundesanwalt Harald Range steht nun in der Verantwortung: er hatte Ermittlungsverfahren gegen die Journalisten eingeleitet. Ob er nun frühzeitig in den Ruhestand geschickt wird, ist Gegenstand der aktuellen Debatte. (vwh/ku)

Bild: Generalbundesanwalt Harald Range (Quelle: Generalbundesanwalt.de)

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