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Hacker wollten geheime ThyssenKrupp-Daten klauen

09.12.2016 – thyssenkruppDer Industriekonzern ThyssenKrupp ist einer großangelegten Cyberattacke zum Opfer gefallen. Demnach seien die Hacker in das weltweit verzweigte Unternehmensnetz eingedrungen. Ziel war der Diebstahl von technologischen Know-how und Forschungsergebnissen aus beiden Geschäftsbereichen Industrial Solutions und Steel Europe, berichtet die WirtschaftsWoche in ihrer heute erscheinenden Ausgabe.

“ThyssenKrupp war seit Februar das Ziel eines sehr professionellen Hackerangriffs”, wird Martin Hölz, Chief Information Officer (CIO) und Leiter der Abteilung Group Processes & Information Technology zitiert. Allerdings konnten die Attacken laut Bericht erst nach einer “sechsmonatigen Abwehrschlacht” erfolgreich abgewehrt werden, heißt es von Unternehmensseite weiter.

Die Attacke sei den IT-Spezialisten des Unternehmens aufgefallen, nachdem es mehrere fehlerhafte Anmeldeversuche auf einem Server gegeben habe, berichtet das Nachrichtenmagazin Spiegel Online weiter. Anhaltspunkte für Sabotage, eine Manipulation von Daten oder Applikationen gebe es zwar nicht. Forensische Analysen hätten hingegen ergeben, dass die Täter aller Voraussicht nach “mit staatlicher Hilfe und den besten Angriffstechniken hochgerüstet” waren. (vwh/td)

Link: Massiver Hackerangriff auf Thyssenkrupp

Bild: Heinrich Hiesinger, CEO ThyssenKrupp, und Bundespräsident Joachim Gauck

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