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Güterverkehr ist vom Bahnstreik kaum betroffen

21.05.2015 – gueterzug_pixelioDer mittlerweile neunte Ausstand der Lokomotivführer im aktuellen Tarifstreit mit der Deutschen Bahn ist beendet. Das Schlichtungsverfahren mit Bodo Ramelow und Matthias Platzeck angekündigt. Dem Güterverkehr hatte der Streik wider Erwarten weniger Probleme gemacht als erwartet.

Denn trotz Streiks sind waren noch mehr als 80 Prozent der Züge weiterhin unterwegs, berichtet heute das Handelsblatt. Die Bahn zeigte sich zuversichtlich, dass wie schon bei den vorherigen Streiks zwei Drittel der täglichen Güterzüge weiter fahren können.

Hinzu kommen die Züge der DB-Wettbewerber, die inzwischen ein Drittel des Güterverkehrs auf der Schiene abwickeln. So meldet TX Logistik laut Bericht “keine Störung”. So könne allenfalls mal ein Lokführer nicht zum Dienst erscheinen, weil eine S-Bahn ausgefallen sei. Auch die übrigen Konkurrenten der Bahn im Güterverkehr werden ebenfalls nicht bestreikt und können so nach Angaben des Handelsblatts ihr komplettes Netzangebot aufrechterhalten.

Allerdings räumte die Deutsche Bahn ein, “dass die Fahrleistung der Güterzugflotte nicht auf Dauer durchzuhalten sei”. Was in den ersten Streiktagen noch kein Problem sei, könne aber zunehmend zu Problemen mit den Schichtplänen führen.

Immerhin ruderte auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) auf Anfrage der Zeitung zurück. Demnach stellten sich die 100 Mio. Euro Schaden erst ab den vierten Streiktag ein. In den Tagen zuvor seien die Folgen hingegen kaum kalkulierbar. (vwh)

Bildquelle: Erich Westendarp / pixelio.de

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