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Grüne plädieren notfalls für Abwicklung von Versicherern

23.09.2013 – Tagesspiegel LogoDer finanzpolitische Sprecher Gerhard Schick von Bündnis 90/Die Grünen sagt in der heute erscheinenden Ausgabe des Tagesspiegel mit Blick auf die Diskussion der Versicherer, die gerade unter den niedrigen Zinsen leiden: „Wir haben kein klares Bild, wie ernst die Lage der Lebensversicherer ist.” Es gebe aber offenbar Versicherungen, die in einigen Jahren in Schwierigkeiten geraten könnten, falls die Niedrigzinsphase länger anhält. Notfalls müsse man Unternehmen auch abwickeln.

„Bei Versicherungen ist es wie bei Banken: Wenn sie in Schwierigkeiten geraten, sollte man die Probleme nicht länger auf die lange Bank schieben oder sie, koste was es wolle, retten.” Der Herausgeber des map-Reports, Manfred Poweleit, ist seiner Meinung nach in dem Artikel des Tagesspiegel von diesem Gefahrenszenario noch weit entfernt. “In den letzten Jahren hat die Branche mit ihren Kapitalanlagen eine Nettorendite von 4,14 Prozent erwirtschaftet.”

Ob das Bundesfinanzministerium die im vergangenen Winter entwickelten Pläne einer Kürzung der Beteiligung der Kunden an den Bewertungsreserven wieder herausholt, bleibt offen. Schick, einer der größten Gegner der damaligen Reformpläne bringt sich in Stellung: „Man kann nicht nur einseitig die Beteiligung der Kunden an den Bewertungsreserven kürzen”, kritisiert er, und fordert zum Ausgleich die Ausschüttungen an die Versicherer zu begrenzen. Überdies müssten die Unternehmen mehr Puffer aufbauen und Provisionen für die Vertreter deckeln, zitiert ihn der Tagesspiegel.

Link: Nach der Wahl wird abgerechnet

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