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Grundlegender Konzernumbau bei der Deutschen Bank

19.10.2015 – deutschebank_turm_kleinDie Deutsche Bank steht vor einem grundlegenden Konzernumbau. Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel Online berichtet, beschloss der Aufsichtsrat auf einer außerordentlichen Sitzung eine grundlegende organisatorische und personelle Neuordnung. Demnach sollen die Konzernsparten werden neu zugeschnitten und die Führungsgremien neu geordnet werden.

Ziel sei es, im der Strategie 2020 die Komplexität im Management der Bank zu verringern und damit den Kundenbedürfnissen sowie den Anforderungen der Aufsichtsbehörden besser gerecht zu werden, teilte das Kreditinstitut mit.

Kern des organisatorischen Umbaus ist laut Spiegel Online die Aufspaltung des Unternehmensbereichs Corporate Banking & Securities (CB&S) in zwei Bereiche. Zudem soll auch die Vermögensverwaltung umgebaut werden. So soll die Betreuung der wohlhabenden Privatkunden künftig in einer Privat- und Geschäftskundenbank erfolgen. Die Deutsche Asset Management soll sich ausschließlich auf die institutionellen Kunden und das Fondsgeschäft konzentrieren.

Neben den organisatorischen Veränderungen soll zudem der Vorstand radikal umgebaut werden, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter. Demnach werden das erweiterte Führungsgremium (Group Executive Committee) sowie zehn der derzeit 16 Vorstandsausschüsse aufgelöst.

Außerdem müssen der Chef der Vermögensverwaltung, Michele Faissola, der Chef des Zahlungsverkehrs, Stefan Krause, sowie der Rechtsvorstand Stephan Leithner gehen. IT-Chef Henry Richotte soll den Vorstand ebenfalls verlassen, sich aber innerhalb des Unternehmens um den Aufbau einer Digitalbank kümmern. (vwh/td)

Link: Reaktion auf Krise: Deutsche Bank verkündet grundlegenden Konzernumbau

Bildquelle: Deutsche Bank

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