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Grillo mahnt Union und SPD in der Energiepolitik

21.11.2013 – die-welt-logo-74Der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) bezeichnet das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen beim Thema Energie als ungenügend und mutlos, schreibt Welt-Online. Die Zeitung zitiert BDI-Präsident Ulrich Grillo mit den Worten:  „Wenn das ungesetzt wird, wird Deutschland wieder zum kranken Mann Europas.”

Der BDI-Präsident bezieht sich auf eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft, die anhand von 42 Kriterien den Fortgang der Energiewende in den Kategorien Sauberkeit, Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit, Akzeptanz und Innovation misst. „Alarmierend” nannte Grillo die negativen Entwicklungen in der Kategorie Versorgungssicherheit. Die Energiewende gehöre in „die Generalrevision”. Eine kurzfristige Kostenbremse sei nötig. Andererseits stehe die Zukunft des Industriestandorts Deutschland auf dem Spiel.

Grillo forderte mutigere Schritte hin zu einer Förderung der erneuerbaren Technologien nach Marktprinzipien. Für unrealistisch hält er den Ausbau der erneuerbaren Energien von 35 Prozent im Jahr 2020 auf 45 Prozent im Jahr 2023 und bis zu 65 Prozent im Jahr 2033. Das sei auch nicht bezahlbar. Zudem forderte der BDI-Präsident die Politik auf, die EEG-Entlastungen der energieintensiven Unternehmen, die im internationalen Wettbewerb stehen, zu erhalten. Hier gehe es um 900.00 betroffene Arbeitsplätze.

Link: „Dann wird Deutschland der kranke Mann Europas”

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