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Griechenland will weiter verhandeln

16.06.2015 – akropolis_manfred_walker_pixelioNach dem Abbruch der Verhandlungen mit der EU-Kommission hat die griechische Regierung wieder neue Angebote an die internationalen Gläubiger gemacht. Demnach ließ Ministerpräsident Alexis Tsipras verlauten, wolle man nun auch eine zentrale Forderung von EU, EZB und IWF akzeptieren.

Demnach teilte die EU-Kommission mit, dass die griechische Regierung ein Primärüberschussziel von einem Prozent für 2015 akzeptiert habe. Allerdings sei noch kein konkreter Maßnahmenkatalog vorgelegt worden, berichtet tagesschau.de. Zudem sei unklar, ob dies ausreiche, da Griechenland bis zu zwei Mrd. Euro zusätzlich einsparen müsste.

Angesichts der erstarrten Verhandlungen haben sich die Euro-Partner jedenfalls auf einen Notfall für Athen verständigt. Dies berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe. Dieser sehe vor, “am Wochenende die Kontrolle des griechisch-europäischen Zahlungsverkehrs vorzubereiten.” Allerdings müssten die griechischen Banken dafür einige Tage geschlossen bleiben. Zudem könnten tägliche Abhebungen an Geldautomaten und der elektronische Zahlungsverkehr im Inland eingeschränkt sowie der ins Ausland gesperrt werdenm berichtet die SZ weiter. (vwh/td)

Link: Athen will weiterverhandeln

Bildquelle: Manfred Walker / pixelio.de

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