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Griechenland wieder spekulationswürdig

11.04.2014 – “Euphorie an den Finanzmärkten”, schlagzeilt heute die Süddeutsche Zeitung wegen der rasanten Versteigerung griechischer Staatsanleihen. In der Tat ein historischer Tag für das krisengeplagte Griechenland: Vier Jahre nach der faktischen Staatspleite hat sich die Regierung in Athen erstmals wieder Geld am Kapitalmarkt beschafft. Finanzminister Yannis Stournaras sprach von einem “riesigen Erfolg”.

burkert-uwe-150Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters war  Angaben der Nachrichtenagentur Reuters war die fünfjährige Anleihe vielfach überzeichnet – das heißt: Obwohl die Griechen nur Anleihen im Wert von drei Milliarden Euro emittierten, gaben Investoren Angebote im Umfang von gut 20 Milliarden Euro ab. Die Verzinsung soll bei 4,75 Prozent liegen. Anlageexperten wie der Chefvolkswirt der Landesbank LBWW, Uwe Burkert, allerdings mahnen zur Vorsicht: Fünf Prozent Zinsen sähen zwar hübsch aus, seien aber immer noch “eine zu niedrige  Verzinsung, gemessen an der Ausfallgefahr der Anleihe”. Immerhin ist der griechische Staat mit 320 Milliarden Euro verschuldet. Originalton des Anleihemarktexperten Burkert in der Tagesschau: “Das ist knallharte Spekulation.” (vwh)

Foto: Uwe Burkert,  Chefvolkswirt der Landesbank LBBW.  (Quelle: tagesschau.de)

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