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Griechenland drohen weitere Chaostage

02.04.2015 – griechenland-santoriniIn Griechenland droht auch über die Osterfeiertage weiter Unruhe: So ist sich die griechische Regierung derzeit öffentlich uneins darüber, wie lange sie ihre internationalen Verpflichtungen erfüllen kann und will. Laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung drohte Innenminister Nikos Voutzis damit, am 9. April eine Kreditrate an den Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht zu bezahlen.

Voutzis hatte in einem Interview gedroht, eine anstehende Überweisung von 450 Mio. Euro zu verschieben, wenn kein Geld aus dem Rettungsprogramm der Gläubiger komme. “Wenn bis 9. April kein Geld fließt, werden wir zuerst die Gehälter, Renten und Pensionen hier in Griechenland zahlen und bitten dann unsere Partner im Ausland um Einvernehmen und Verständnis, dass wir die 450 Mio. Euro an den IWF nicht pünktlich zahlen werden”, sagte der Innenminister.

Der griechische Regierungssprecher Gabriel Sakellaridis widersprach umgehend: “Auf gar keinen Fall wird Griechenland seine Verpflichtungen gegenüber dem IWF am 9. April nicht erfüllen.” In den vergangenen Wochen hatten sich Griechenlands Regierungsmitglieder immer wieder widersprüchlich geäußert.

Für Investor Warren Buffet ist jedenfalls klar, dass sich ein “Grexit” durchaus positiv auf den Euro auswirken werde. Vielmehr könne dieser Schritt “dazu führen, dass sich die Mitgliedsländer besser auf eine Fiskalpolitik einigen würden”, berichtet des Handelsblatt. (vwh/td)

Bild: Santorini (Quelle: Griechenland Touristic)

Link: Chaostag in Griechenland

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