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Gesundheitsversorgung: “Ein Bekenntnis zum Sozialstaat”

18.02.2016 – Krankenversichertenkarte_Arztpraxis - Quelle DAKTrotz großer Unterschiede in Einkommen und Bildung haben die Deutschen dennoch viele gemeinsame Werte. Dazu zählt auch eine bezahlbare Gesundheitsversorgung. Dies ist ein Ergebnis der “Vermächtnis”-Studie der Zeit: So herrsche trotz Abkehr von sicher Geglaubtem “ein hohes Maß an Solidarität der Wohlhabenden mit Geringverdienern”.

“Hier zeigt sich eindeutig ein Bekenntnis zum Sozialstaat. Die Gemeinschaft soll für alle sorgen, es soll nicht das Recht des Reicheren herrschen”, glaubt Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) gegenüber der Zeit. Mit dieser Aussage identifizierten sich “Wohlhabende genauso wie Menschen, die wenig Geld haben, Gebildete genauso wie Ungebildete”, so die Studienautoren.

Daher lasse sich in Deutschland daraus ganz eindeutig der Auftrag an die Politik ableiten, dieses soziale Sicherungssystem zu erhalten”. Der Umstand, dass es bei den Reformen der vergangenen Jahre vor allem um Einsparungen und Eigenleistungen ging, mache das Studienergebnis “umso brisanter”, heißt es laut Zeit. (vwh/td)

Link: “Zwischen Jung und Alt herrscht Frieden”

Bildquelle: DAK

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