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Manager-Fehler für Versicherer aufbereitet

10.03.2015 – Das Geschäft mit der Managerhaftpflicht wird für die Versicherer immer mehr zu einem Geschäft mit Tücken. Obwohl die Zahl der Firmenpleiten sinkt, wird die D&O-Versicherung nach einem Bericht der Zeitung Die Welt immer häufiger in Anspruch genommen. “In den letzten fünf Jahren stellen wir einen signifikanten Anstieg insbesondere im Bereich der Insolvenzen fest”, sagt Diederik Sutorius, Geschäftsführer der Versicherungsgemeinschaft VOV.

Demnach gehe es immer wieder um eine umstrittene Frage: Wann konnten Geschäftsführer oder Vorstand erkennen, dass das Unternehmen in Schieflage gerät? Zudem gebe es mittlerweile den Trend, ” unternehmerische Fehlentscheidungen als Pflichtverletzung darzustellen und die Versicherung in Anspruch zu nehmen – der betroffene Manager bleibt aber an Bord”, so der Experte weiter.

Fazit: Manager würden demnach schon bei leichter Fahrlässigkeit haften. Sie müssten dann beweisen dass sie ihre Pflichten nicht verletzt haben. “Die Kombination aus leichter Fahrlässigkeit und Beweislastumkehr ist fast toxisch”, so Verbandsmann Sutorius. (vwh/td)

Link: Das riskante Geschäft mit Manager-Fehlern

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