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Fußballprofi Malanda tot: Sturmtiefs Elon und Felix mit verheerenden Schäden

12.01.2015 – MalandaBahnverbindungen waren blockiert, Bäume umgerissen und Gebäude wurden beschädigt. Konkrete Schadenssummen kursieren indes noch nicht. Die beiden Sturmtiefs “Elon” und “Felix” forderten auf der A2 bei Porta Westfalica (NRW) ein prominentes Todesopfer. Fußball-Profi Junior Malanda (Vfl Wolfsburg) wurde aus seinem Geländewagen geschleudert und starb.

Noch ist das gesamte Ausmaß, mit denen die Stürme wüteten, nicht bekannt, aber es dürften insgesamt Schäden in Millionenhöhe entstanden sein. Die Versicherer, vor allem deren regionale Büros, sind auf verstärkte Schadenmeldungen vorbereitet.

Bereits am Freitag wurden mehrere Menschen verletzt, der Bahn- und Schiffsverkehr war eingeschränkt. In Hamburg registrierte die Feuerwehr über 500 Einsätze. „Elon“ fegte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 133 km/h über Norddeutschland hinweg. An einer Schule wurden zwei zwölfjährige Mädchen durch einen umstürzenden Baum schwer verletzt. Zudem stand der Fischmarkt unter Wasser. Am Abend schwappte das Wasser der Elbe über die Hafenkante und flutete den angrenzenden Parkplatz.

Umgestürzte Bäume blockierten rund zwei Stunden lang drei Hauptrouten der Bahn. Die Fahrgäste mussten Verspätungen von bis zu drei Stunden erdulden. Unterbrochen waren die Strecken von Hamburg nach Berlin, Bremen und Hannover. Deshalb konnte auch ein Teil der Züge aus dem Süden und Westen und in umgekehrter Richtung vorübergehend nicht weiterfahren.

Ab Samstag wütete „Felix“ mit Böen von bis zu 110 km/h vor allem über Norddeutschland. Größere Millionen-Schäden wurden aber weder aus Schleswig-Holstein noch aus Niedersachsen, gemeldet. Sylt und andere Nordsee-Inseln gaben für ihre Stränden „Land unter“ bekannt. Im Bahnverkehr kam es erneut zu erheblichen Betriebsstörungen. Auch im Ruhrgebiet waren wichtige Verbindungen gesperrt. In Hamburg-Fuhlsbüttel fuhr ein U-Bahnzug gegen einen auf die Gleise gestürzten Baum und entgleiste.

Bei der Berliner S-Bahn herrschte “Ausnahmezustand”. Auf der Autobahn 7 bei Großenaspe (Kreis Segeberg) wurde ein unbeladener 7,5-Tonnen-LKW umgeweht. Die Verbindung über die Fehmarnsund-Brücke nach Skandinavien war stundenlang komplett gesperrt. Bayern meldete dagegen nach Tauwetter mit Temperaturen um die plus 20 Grad und starken Niederschlägen Überschwemmungen. Eine Touristenattraktion, der Hamburger Fischmarkt, wurde am Sonntagmorgen wegen Hochwassergefahr vorsorglich abgesagt. (wo/vwh)

Bild: Junior Malanda, prominentes Todesopfer von Sturmtief Felix. (Quelle: Vfl Wolfsburg)

Link: Die Orkan-Bilanz – Deutschland knickt vor Sturm „Felix“ ein (Bild.de)

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