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Fünf Mrd. Euro Schaden durch Mafia in der Baubranche

19.05.2016 – Bauarbeit - Paul-Georg Meister  pixelioViele Beschäftigte in der Baubranche werden ausgebeutet, um Baupreise zu drücken und immer mehr Aufträge zu bekommen, berichtet die ARD-Sendung plusminus. Die Sozialkassen der Bauwirtschaft nehmen an, dass inzwischen rund 80 Prozent der Beschäftigungsverhältnisse im Roh- und Trockenbau illegal sind.

Die Betroffenen werden ausgebeutet, um Baupreise zu drücken und immer mehr Aufträge zu bekommen, erklärt Hans-Hartwig Loewenstein, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes, im Interview mit dem ARD-Wirtschaftsmagazin plusminus. Experten sprechen von einer organisierten Kriminalität ungeahnten Ausmaßes. Viele Bauarbeiter müssen inzwischen vor Gericht um ihre Löhne kämpfen, weil ihre Chefs nicht zahlen und das Geld im Ausland verstecken.

Seriöse Baufirmen haben in Folge des Preiskriegs und ruinösen Wettbewerbs kaum Chancen und müssen immer häufiger schließen. Nach Schätzung von Loewenstein entstehen Staat, Sozialkassen und der Branche ein jährlicher Schaden in Höhe von etwa fünf Mrd. Euro. (vwh/dg)

Bildquelle: Paul-Georg Meister / pixelio.de

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