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Freispruch aus “Mangel an Beweisen”

26.04.2016 – Fitschen - quelle Deutsche BankIm Mammut-Prozess gegen die Deutsche-Bank-Chefs der vergangenen Jahre ist nun ein Urteil gefallen. Es lautet: Freispruch für alle Angeklagten. So habe die Staatsanwaltschaft nach Ansicht des Gerichts den Vorwurf des Prozessbetruges in einem Schadenersatzprozess des früheren Medienmagnaten Leo Kirch nicht bestätigen können. “Die Tatvorwürfe haben sich nicht bestätigt”, sagte der Vorsitzende Richter Peter Noll.

Dabei sei der Freispruch einer, “wie er sich gehört”, ergänzte der Vorsitzende der 5. Strafkammer des Landgerichts München I. Kurzum: Freispruch bester Art, berichtet das Nachrichtenmagazin Spiegel Online. “Ich muss die Beweise, die vorgelegt werden, erst einmal im Lichte vermuteter Unschuld ansehen”, begründete Noll zudem sein Urteil.

Dabei habe man “ein Terabyte Akten ausgewertet und nicht eine einzige Notiz gefunden, die eine Absprache unter den Angeklagten belegt. Kein Zeuge hat von einer Absprache gewusst. Sollen wir nun schlussfolgern: Da alle Angeklagten ungefähr das Gleiche sagen, ist das sicher die Unwahrheit?”, so der Vorsitzende Richter.

Auch wenn das Urteil noch nicht rechtskräftig ist: Das Ergebnis des Mammut-Prozesse “ist ein erleichterter Jürgen Fitschen, ein kopfschüttelnder Josef Ackermann und ein Streit unter Richtern”, bilanziert das Nachrichtenmagazin. (vwh/td)

Link: Deutsche-Bank-Prozess: “Ein Freispruch, wie er sich gehört”

Bild: Jürgen Fitschen (Quelle: Deutsche Bank)

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