Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Flüchtlingsgipfel: EU droht ein Desaster

07.03.2016 – Europa_77960083_Fotolia“Der 7. März ist der Tag, an dem sich alles entscheiden wird”, konstatierte EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos im Vorfeld des heutigen EU-Gipfels zur Flüchtlingskrise in Brüssel. Das Problem: der Flüchtlingsandrang setzt die Europäische Union unter Druck, die europäische Solidarität stößt an ihre Grenzen. Eine gemeinsame Linie der 28 Mitglieder ist bislang eine Fehlanzeige, stellt das Nachrichtenportal tagesschau.de fest.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre verbliebenen Bündnispartner setzen dabei vor allem auf eine europäische Lösung. Eine Schlüsselrolle kommt dabei der Türkei zu, die wegen ihrer geografischen Lage ein wichtiges Erstaufnahme- und Transitland für Flüchtlinge – vor allem aus dem Nachbarland Syrien – ist.

Drei Mrd. Euro soll es kosten, um die Flüchtlinge aus Syrien selbst besser zu versorgen. Während die Türkei die illegale Ausreise über den Seeweg auf die griechischen Inseln weitgehend unterbinden soll, wollen einige EU-Staaten der Türkei freiwillig sogenannte syrische Kontingent-Flüchtlinge abnehmen, berichtet tagesschau.de weiter.

Ein weiteres Problem: Der selbstbewusste Präsident Recep Tayyip Erdogan will sich das Drängen teuer bezahlen lassen. “Ankara fordert noch mehr Geld, aber bislang hat die Türkei kaum Erfolge vorzuweisen”, berichtet Spiegel Online. (vwh/td)

Link: Wer will was in der EU?

Bildquelle: Fotolia

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten