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Flüchtlinge verhindern Überalterung nicht

21.01.2016 – Rentner_Petra Bork_pixelioDie Ökonomen des Statistischen Bundesamtes gehen nicht davon aus, dass das Alterungsproblem in Deutschland durch die derzeitige Flüchtlingskrise in den Griff zu bekommen sei. “Die aktuelle hohe Zuwanderung hat nur sehr eingeschränkte Auswirkungen auf die langfristige Bevölkerungsentwicklung”, werden die Statistiker in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zitiert.

So schlage sich die derzeit hohe Zuwanderung “vor allem im kurzfristigen Anstieg der Bevölkerungszahl nieder. Der Trend zur zunehmenden Alterung der Bevölkerung kann dadurch nicht umgekehrt werden”, heißt es laut FAZ weiter. Demnach sagen die Experten voraus, dass im Jahr 2040 mindestens 21,5 Millionen Menschen in Deutschland 67 Jahre alt oder älter seien. Dies wären im Vergleich zu heute mehr als sechs Millionen oder 42 Prozent mehr.

Die Zahl der Bundesbürger zwischen 20 und 66 Jahren werde dann hingegen im gleichen Zeitraum kleiner werden. Um diese Entwicklung auszugleichen müssten dann dauerhaft jedes Jahr mindestens 470.000 Menschen nach Deutschland einwandern, berichtet die FAZ unter Berufung auf das Statistische Bundesamt weiter. (vwh/td)

Link: Flüchtlinge lösen nicht das Demographieproblem

Bildquelle: Petra Bork / pixelio.de

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