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Fliegt der Pleitegeier über Athen?

19.06.2015 – tempel_griechenland_ak_150Das Treffen der Eurogruppe zur Krise in Griechenland ist am Donnerstagabend bereits nach anderthalb Stunden ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Vielmehr sei die griechische Regierung aufgefordert worden, ernsthaft in Verhandlungen einzutreten. Dies teilte der zuständige EU-Vize-Kommissionschef Valdis Dombrovskis über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Allerdings sei die Eurogruppe jederzeit bereit, zu neuen Verhandlungen zusammenzukommen, berichtet tagesschau.de. Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem ergänzte, dass eine Einigung mit Athen weiterhin nicht in Sicht sei. “Der Ball liegt eindeutig im griechischen Feld. Die Zeit läuft ab”, so Dijsselbloem weiter.

Wie tagesschau.de weiter berichtet, rief EU-Ratspräsident Donald Tusk einen Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone für Montag ein, um noch eine Lösung im Schuldenstreit mit Griechenland zu finden.

Laut einem Bericht der Zeit wollen die griechischen Gläubiger das mit einem ultimativen Angebot vor der Pleite bewahren. Demnach solle das laufende Rettungsprogramm bis Ende des Jahres verlängert werden. Die darin vorgesehenen Hilfen von zehn Mrd. Euro sollen laut Bericht “nun benutzt werden, um die griechischen Verbindlichkeiten bei der Europäischen Zentralbank (EZB) und beim Internationalen Währungsfonds (IWF) in den kommenden Monaten zu begleichen”. (vwh/td)

Link: Liveticker zur Griechenlandkrise bei N-TV

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