Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 
- Anzeige -

Fintechs verpulvern Millionen

17.03.2016 – Geld_Claudia Hautumm_pixelioDie deutschen Fintechs erwirtschaften keine nennenswerten Gewinne. Vielmehr verbrennen diese zum Teil seit Jahren Beträge in Millionenhöhe. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der heute erscheinenden Ausgabe des Wirtschaftsmagazins Capital unter 24 der größten und bekanntesten Finanz-Start-ups. Demnach weise lediglich die Mülheimer Firma Fincite einen Überschuss im sechsstelligen Bereich auf.

Nun sind Verluste gerade in der Anfangsphase eines Start-ups zunächst nicht ungewöhnlich. Auffällig sei laut Umfrage hingegen, dass selbst Fintechs wie die Kreditvermittler Smava und Auxmoney – bereits seit Jahren am Markt aktiv – noch nie schwarze Zahlen geschrieben hätten. Demnach musste allein das 2007 gegründete Fintech Auxmoney 2014 einen Verlust von 8,5 Mio. Euro verkraften – nach einem Minus von 6,1 Mio. Euro in 2013.

Alles in allem hat die deutsche Fintech-Szene bislang eine niedrige dreistellige Millionensumme verbraten, schreibt Capital weiter. Das größte Minus in einem Jahr machte demnach die Hamburger Firma Kreditech mit einem Minus von 20,1 Mio. Euro im Jahr 2014. Dabei beobachten wohl auch ältere Internetunternehmer die junge Fintech-Szene durchaus kritisch.

“Wir beobachten die Szene sehr genau. Bisher haben wir aber nur wenig gesehen, was für den Kunden interessant ist”, wird Check24-Gründer Henrich Blase, zitiert. Und Ronald Slabke, Chef des Baugeldvermittlers Hypoport ergänzt: “Viele Fintechs meinen, wenn sie eine Finanzierung bekommen, dann haben sie schon Umsatz gemacht. Und wenn sie tatsächlich mal Umsatz machen, dann halten sie das für Gewinn.” (vwh/td)

Link: Deutsche Fintechs verbrennen Millionen

Bildquelle: Claudia Hautumm / pixelio.de

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

Verlag Versicherungswirtschaft | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten