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Fintechs revolutionieren den Markt

02.03.2016 – smartphone-mulder-150Fintechs fordern immer stärker die traditionellen Banken und Versicherer heraus. Mit neuen Produkten und digitalen Konzepten stellen sie die traditionellen Geschäftsmodelle der bisherigen Anbieter zunehmend infrage. Auch immer mehr Investoren engagieren sich verstärkt in die jungen Unternehmen. So wurden laut Unternehmensberatung Ernst & Young allein 2015 weltweit rund 25 Mrd. Euro (2014: 14 Mrd.) in Fintechs investiert.

Davon floss der Löwenanteil mit 4,8 Mrd. Euro ins kalifornische Silicon Valley, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Dahinter folgt New York mit etwa 1,9 Mrd. Euro. Allerdings steige auch in Deutschland die Bereitschaft, in solche Unternehmen zu investieren. Demnach stiegen die jährlichen Investitionen im vergangenen Jahr auf etwa 576 Mio. Euro (2014: 225 Mio.). Nach Berechnungen von Ernst & Young beschäftigen in Deutschland inzwischen 250 Fintech-Unternehmen rund 13.000 Mitarbeiter.

Die größte Gruppe der Versicherungs-Fintechs tummelt sich laut FAZ mit den Anbietern von Gesundheits-Apps oder Wearables derzeit im Gesundheitswesen. Dabei machten hier vor allem die Anbieter im englischsprachigen Raum von sich reden. “Als Endkunde kümmert man sich eher um Bankprodukte als um Versicherungen”, sagt der Unternehmensberater Thomas Bieber, der gerade eine Fintech-Studie ausgearbeitet hat. Das sei ein Grund, warum der Trend in der Assekuranz später eingesetzt hat.

Zwar seien die Konzepte noch nicht so ausgereift: “Kurzzeitversicherungen können für die Branche gefährlich werden, weil sie die Phantasie haben, das Modell auf ganz neue Beine zu stellen”, ergänzt Bieber laut FAZ. (vwh/td)

Link: Fintechs verändern das Geldwesen

Bildquelle: Ute Mulder / pixelio.de

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