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Fifa-Management weiter im Visier: WM-Vergaben nicht mehr sakrosankt

08.06.2015 – Blatter_Kremlin.ruNeue Vorwürfe – auch Sportartikelhersteller Nike gerät in die Diskussion – im Korruptionsskandal bei der Fifa um den scheidenden Präsidenten Joseph Blatter. Mittlerweile wird die Neuvergabe der WM-Turniere in 2018 und 2022 nicht mehr ausgeschlossen. Doch: Business Insurance will herausgefunden haben, dass eine eigens dafür abgeschlossene Police über 900 Mio. Dollar nicht greift.

Eine Versicherung, die bezahlen soll, wenn Weltmeisterschaften verschoben werden oder ausfallen, soll laut Online-Ausgabe von Business Insurance nicht greifen im aktuellen Bestechungsskandal. Es wird die Frage zu klären sein, ob bei der Vergabe an Russland für 2018 und Katar 2022 alles rechtens war. Inwieweit diverse D&O-Deckungen für das Fifa-Exekutivkommittee bestehen, wird sich bald zeigen.

Während Sportartikelhersteller bei den neuen Enthüllungen des Wall Street Journal in die Diskussion gerät, ob eine Verstrickung mit korrupten Funktionären besteht, geht man bei einem anderen Sponsor auf Distanz:

“Adidas muss jetzt prüfen, ob der Fifa-Vertrag zu kündigen ist”, sagte der Vorsitzende der Vereinigung Institutioneller Privatanleger (VIP), Hans-Martin Buhlmann, der Welt am Sonntag. (vwh/ku)

Bild: Joseph Blatter, der scheidende Fifa-Präsident (Quelle: kremlin.ru)

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