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FAZ sieht Niedergang der Bausparkassen

07.04.2015 – bausparen_thorben_wengert_pixelio.deIn einem von der Leserschaft viel kommentierten Beitrag über den Zustand der Bausparkassen in Deutschland kommt der Wirtschaftsjournalist Christian Siedenbiedel von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zu einem düsteren Zukunftsszenario und zitiert Dirk Schiereck, Bankenprofessor aus Darmstadt: „Das Geschäftsmodell der Bausparkassen ist hochgradig gefährdet“.

Obwohl die Flucht in die Immobilien für viele Sparer eine der wenigen Möglichkeiten ist, der Niedrigzinsfalle zu entkommen, machen die Bausparkassen damit kein Jahrhundertgeschäft – die ersten könnten sogar selbst bald Opfer der Niedrigzinsphase werden, befürchtet Siedenbiedel und führt weiter aus:

Im Moment schaffen es viele Bausparkassen zwar noch, ihre Geschäftszahlen gut aussehen zu lassen. Die Bausparkasse Wüstenrot beispielsweise, die in der vergangenen Woche ihre Zahlen vorgestellt hat, konnte durch einen Beteiligungsverkauf einen Teil der negativen Effekte aus den sinkenden Zinsen wettmachen. Schiereck jedoch prophezeit: „Wenn die Niedrigzinsphase noch zwei, drei Jahre anhält, werden die ersten Bausparkassen in existentielle Not geraten.“ Die Bausparkassen seien die „noch viel zu wenig beachteten Verlierer der Niedrigzinspolitik“.

Bildquelle: Thorben Wengert/pixelio

Link: Der Niedergang der Bausparkassen

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