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FAZ: “Muss Uli Hoeneß ins Gefängnis?”

10.03.2014 – Der Prozess gegen den Steuersünder und Bayern-Präsidenten Ulrich Hoeneß wirft seit Wochen seine Schatten voraus. Kommentare und Bewertungen prasseln auf das Gericht und die Öffentlichkeit im Tagesrhythmus ein. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung fragt fast schon bang: “Muss Uli Hoeneß ins Gefängnis?” Heute beginnt der auf lediglich vier Tage angesetzte “Prozess des Jahres”.

Die FAZ schreibt: “Und so wird sein Fall zum Präzedenzfall, zum Prozess des Jahres, ein Fest für Freunde juristischer Spitzfindigkeiten wie für die argumentativen Grobmotoriker. [...] Was als lässliche Sünde toleriert wurde, erfährt nun die volle Härte des Gesetzes, bis hin zu der Tatsache, dass der Staat gemeinsame Sache mit Daten-Entwendern macht, um mittels Steuer-CDs auf die Jagd zu gehen – und im Zweifel Steuerhinterzieher wenigstens zur Untersuchungshaft einzusperren. [...]”

Die Selbstanzeige schützt seiner Ansicht nur noch in den seltensten Fällen vor einer Strafe. „Mit einer Selbstanzeige kommt man heute nicht mehr sicher davon. Wenn der Staat einen Fehler finden will, findet er auch etwas, das nicht passt. Und schon ist die Selbstanzeige nichts mehr wert.“ Deswegen steht Hoeneß jetzt als Angeklagter vor Gericht. Eine Haftstrafe ist gut möglich,” bilanziert Klaus Volk, einer der führenden Strafrechtler im Land, emeritierter Hochschullehrer in München und gleichzeitig Strafverteidiger.

Link: FAZ: “Muss Uli Hoeneß ins Gefängnis?”

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