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FAZ: Bund wirft Bahn Vernachlässigung des Schienennetzes vor

02.12.2013 – gleise-bahngleiseDie Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet vom Streit zwischen der Bundesregierung und der Deutschen Bahn um die Kosten für die Instandsetzung des Schienennetzes. Sie wirft damit einen Blick auf die marode Infrastruktur abseits der ebenfalls renovierungsbedürftigen Straßen und Autobahnen:

Die Bundesregierung wirft der Bahn die Vernachlässigung des Schienennetzes und der Brücken trotz milliardenschwerer Staatshilfen vor. „Nicht die zu geringe Mittelausstattung, sondern die unternehmerische Fehlentscheidung und falsche Prioritätensetzung der Bahn-Seite führen zu dem beklagenswerten Brückenzustand“, heißt es in einem Regierungspapier, aus dem der „Spiegel“ am Wochenende zitierte. Das Verkehrsministerium bestätigte die Existenz des Dokuments und erklärte, die Mängel am Netz würden in der nächsten Aufsichtsratssitzung des Staatskonzerns zur Sprache gebracht. In dem Papier heißt es weiter, die Bahn habe bei ihren rund 27.000 Brücken zu wenig investiert, obwohl ihr Zustand seit langem bekannt sei. Dies könne zu Sperrungen führen.

Ein Bahn-Sprecher wollte sich zu dem Dokument nicht äußern. Er verwies aber darauf, dass das Unternehmen für die Infrastruktur mehr an Eigenmitteln eingesetzt habe als vom Bund verlangt.

Foto: Wer zahlt für die Gleise? (Quelle: vvw)

Link: Bund und Bahn streiten um Kosten

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