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FAS: “Taxi oder Uber?”

28.07.2014 – faz_uber_taxiDie Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung berichtete in der Rubrik “Geld & Mehr” auf Seite 25 der Wochenendausgabe über die versicherungsrechtlichen Aspekte der neuen Taxialternative Uber aus Hamburg. Das Start-up-Unternehmen greift in den Großstädten mittels privater Autofahrer das klassische Taxigewerbe an und sieht sich allerlei Hindernissen ausgesetzt.

Die Redakteure Corinna Budras und Johannes Fischer stellen in ihrem Portrait über den neuen Dienstleister Fahrer Rocco vor, einen Italiener, “der auch so fährt wie ein Italiener”. Rocco kennt, obwohl die beschriebene Fahrt erst seine dritte “Fuhre” ist, die Sorgen seiner Kunden, Stichwort Versicherung. “Er versichert, wir seien so gut versichert wie bei jedem normalen Taxi auch.” Das klinge zwar beruhigend, so die Autoren, doch “Versicherungen sehen das allerdings ein wenig anders. Sie reden von einem rechtlichen Graubereich, der sich da auftue. Denn was ist mit Fahrzeugen, die als Privatwagen versichert sind, aber hin und wieder gewerblich benutzt werden?”

Für Versicherungen ist diese Grauzone jedenfalls eine wunderbare Gelegenheit, um im Fall der Fälle aus der Nummer herauszukommen, schreibt die FAS. Schließlich würden Privatfahrzeuge im Normalfall als Pkw ohne Vermietung versichert, heißt es bei der Allianz. Werde das Auto anders verwendet als vereinbart, kann das die Risikosituation erheblich erhöhen. Das bedeute im schlimmsten Fall, dass sich die Versicherung weigert zu zahlen. Und bei der Haftpflichtversicherung des Fahrzeugs könne der Regress auf 5.000 Euro beschränkt werden, warnt die Allianz.

Trotzdem zeigen sich die Autoren begeistert von der neuen Dienstleistung und bilanzieren: “Die Uber-App überzeugt schon jetzt, allein: Es fehlen Fahrer.”

Bild: Zeitungsausschnitt der FAS vom 27.07.2014. (Quelle: vwh)

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