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Fahrradhelm-Pflicht brächte mehr Schaden als Nutzen

01.04.2014 – radlerViel diskutiert aber immer wieder verschoben wird die Antwort auf die Frage nach einer Helmpflicht für Radfahrer. Der Spiegel berichtet jetzt von einer Untersuchung mit überraschenden Ergebnissen: Fahrradhelm-Pflicht brächte mehr Schaden als Nutzen.

Gernot Sieg von der Universität Münster versucht den Streit jetzt zu klären – mit nüchternen Zahlen. Sein Fazit fällt überraschend klar aus: Eine Helmpflicht in Deutschland würde mehr schaden als nutzen”, berichtet Der Spiegel und die Argumentation geht so: “Rechnet man in dieser gesamtgesellschaftlichen Bilanz alles zusammen, ergibt sich ein Minus von 278 Mio. Euro pro Jahr. Im Fall einer Helmpflicht gibt es zwar weniger Unfalltote und schwer verletzte Radfahrer, dafür aber hohe Ausgaben für Helme und mehr Herzinfarkte – und zwar bei all jenen, die wegen der Helmpflicht aufs Radeln verzichten oder weniger radeln.”

Sieg rät deshalb von einer Helmpflicht ab. “Man sollte lieber überlegen, wie man das Radfahren sicherer macht, etwa über bessere Infrastruktur oder eine innerstädtische Regelhöchstgeschwindigkeit von 30 km/h.”

Bild: Kinder ohne Fahrradhelm sind heute fast die Ausnahme. (Quelle: ak)

Link: Fahrradhelm-Pflicht brächte mehr Schaden als Nutzen

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