Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Fahrenschon: “Sabbatical für Regulierungstsunami”

03.09.2015 – fahrenschon“Wir haben es mit einem Regulierungstsunami zu tun, wir brauchen eine Pause, mir würde ein Sabbatical gefallen”, fordert Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon. Damit artikuliere erstmals seit der Finanzkrise ein Banker laut seinen Unmut über die Flut an neuen staatlichen Regeln, berichtet das Handelsblatt.

Zum einen würden chronische Niedrigzinsen die Margen auffressen, während gleichzeitig “eine Armee von jungen Fintech-Firmen zum digitalen Angriff auf quasi alle Geschäftsfelder der Banken” rüsten würden, beklagt sich der Sparkassen-Chef auf der Handelsblatt-Tagung “Banken im Umbruch” . Außerdem würden die heftigen Kursbeben in China die Angst vor einer neuen Finanzkrise nähren. Demnach sei der Druck auf die Banken ist so stark geworden, dass sich die gesamte Branche sehnlichst eine Atempause wünsche, berichtet das Blatt weiter.

Bafin-Präsident Felix Hufeld betonte “Regulierung muss für die Finanzwirtschaft berechenbar bleiben”. Denn Kontinuität sei für die Banken “ein hohes Gut – wie auch für die Realwirtschaft und den privaten Kunden, deren Wohl eng mit dem des Finanzsektors verknüpft ist”. Allerdings habe die Finanzkrise “fundamentale regulatorische Schwächen offenbart”, wird er im Handelsblatt zitiert. “Schwerwiegende Veränderungen auf den Märkten erfordern schwerwiegende regulatorische Veränderungen”, so Hufeld. (vwh/td)

Link: Sabbatical für Regulierer

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten