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EZB, FED, Bank of Japan in einem Boot

12.07.2013 – WeidmannNach der Ankündigung von EZB-Präsident Mario Draghi, die Zinsen im Euroraum dauerhaft niedrig zu halten, haben sich mit der FED und der Bank of Japan zwei der wichtigsten Notenbanken dem Quantitative Easing, der Politik des billigen Geldes, angeschlossen. Die Freude darüber ist nicht ungeteilt.

Während an den Aktienmärkten die Nachricht aus Tokio und New York mit Euphorie aufgenommen wurde und die Börsen weltweit umgehend ins Plus drehten, haben sich die Sorgenfalten bei Versicherern und langfristig engagierten Fondsgesellschaften vertieft. Unterstützt werden sie von Bundesbankpräsident Jens Weidmann, dem die niedrigen Zinsen schon länger ein Dorn im Auge sind. Niedrigzinsen seien nicht ohne Nebenwirkungen, sagte Weidmann am Donnerstag beim Verbandstag des Genossenschaftsverbands Bayern in München. “Auch wenn sie derzeit geldpolitisch begründet sind, dürfen wir davor nicht die Augen verschließen: Sie verführen zum Beispiel dazu, Reformen und den notwendigen Strukturwandel, aufzuschieben. Finanzstabilitätsrisiken können sich aufbauen. Diese Nebenwirkungen nehmen mit der Dauer der Niedrigzinsphase zu.”

Foto: Gegner billigen Geldes: Bundesbankpräsident Jens Weidmann (Deutsche Bundesbank)

Links: Lockere Geldpolitik, Weidmann warnt

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