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EZB erwägt größten Anleihekauf ihrer Geschichte

10.12.2014 – EZB-RatDie Europäische Zentralbank (EZB) erwägt den größten Anleihekauf in ihrer Geschichte. Demnach sollen vorwiegend Staatsanleihen im Volumen von etwa 1.000 Mrd. Euro angekauft werden. Kritiker sehen darin gemessen am großen finanziellen Einsatz nur kleine Effekte.

So heißt es nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung aus Notenbankkreisen, dass das Kaufprogramm nur 0,15 bis 0,6 Prozentpunkte zusätzliche Inflation bringen würde. So hält Bundesbank-Präsident Jens Weidmann das Vorhaben der EZB derzeit geldpolitisch nicht für geboten. Vielmehr stärke der Verfall des Ölpreises die Kaufkraft und gebe der Konjunktur einen Schub.

Scharfe Kritik gab es auch von deutschen Ökonomen: “Staatsanleihekäufe der EZB in Höhe von 1.000 Mrd. Euro würden wirken wie die Einführung von Eurobonds in gleicher Höhe, für die die Eurostaaten gemeinsam haften”, kritisierte Clemens Fuest, Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). (vwh/td)

Bildquelle: EZB

Link: 1000-Milliarden-Anleihekauf brächte nur Mini-Inflationsschub

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